
In fast allen Kulturen gelten Schildkröten als Haustiere, sogar die Babylonen vor 3100 Jahren hielten Schildkröten. Im 20. Jahrhundert wurden viele Schildkröten, vor allem Schmuckschildkröten aus Amerika und Landschildkröten aus Europa importiert. Die Wildpopulation an Schildkröten ging, bevor Washington ein Artenschutzgesetz anlegte, um einiges zurück. In Großbritannien wurden nach dem Weltkrieg etwa 250'000 Schildkröten jährlich importiert. Diese 250-tausend kamen meistens nur aus Marokko. Die Schildkröten starben zu 80 % an der Reise. Viele Touristen nehmen Schildkrötenjungen als Souvenirs mit, was eine große Bedrohung für die Schildkrötenart darstellt. Die Schildkröten stellen nicht nur ein Kindersielzeug dar. Es gibt nun schon etliche Klubs und andere Organisationen für Schildkrötenfreunde. Die Mitglieder solcher Clubs züchten selbst Schildkröten. Allein im größten Schildkröten Verein Deutschlands und seiner Untergruppierung, der AG Schildkröten, gibt es fast 3000 Schildkröteninteressierte, die im Jahre 2004 über 6000 kleine Schildkröten in über 70 Arten nachzüchteten. In Deutschland werden etwa 10000 pro Jahr gezüchtet. Auch wegen dem Rohstoff Schildkrötenpanzer wurden viele Schildkröten gezüchtet, da man aus dem auch Schmuck, Leiern, Kämme, und Verzierungen an Möbeln. Der Rohstoff kostet 5000 Euro pro Kilo, weswegen er trotz des Weltweiten Verbotes immer noch die Tiere bedroht.

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